Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Saare Freunde,

gern melden wir uns – wie man bei uns im Norden sagt – zwischen den Tagen bei Ihnen und Euch.

Weihnachten ist schon wieder vorbei, wir hoffen alle hatten ein wenig Ruhe und konnten das Weihnachtsfest besinnlich genießen. Jetzt direkt vor dem Jahreswechsel ist auch Zeit für einen kurzen Blick zurück. Wohl kaum jemand von uns kann sich an ein schlimmeres Jahr erinnern. Die Zeiten sind wahrhaft nicht gut, zu viele Krisen und ein Krieg der uns so nahe ist, wie es sich niemand je vorstellen konnte.

Freuen wir uns auf einen glücklichen Jahreswechsel, auf ein gesundes und besseres Neues Jahr und vor allem auf eine friedlichere Zukunft.

Die Tage werden wieder länger.
Der Sommer 2023 kommt in Sicht!
Freuen wir uns alle auf ein besseres Jahr 2023.

Premiere Saare 41.2

In Kürze wird unsere neue Saare 41.2 verladen und von der Werft zur Messe nach Düsseldorf transportiert.
Schritt für Schritt haben wir die großartige Saare 41ac in den beiden vergangenen Jahren weiter entwickelt. Wir haben neue Ideen umgesetzt, innovative Technik ausprobiert und noch genauer die Ansprüche unserer Kunden analysiert. Das Ganze ist keine Revolution, sondern die kundenspezifische Evolution der sehr bewährten Saare 41ac. Eine wirklich sehr gute Yacht muss man nicht neu erfinden, wir sind aber stetig bemüht unsere Saare Yachten immer weiter zu verbessern.

Neu zur Boot 2023: Saare 41.2
Nach dem großen Erfolg der Saare 38.2, die als spezielle 2 Personen Yacht im Jahr 2019 auf der Boot in Düsseldorf vorgestellt wurde, folgt jetzt die Saare 41.2.
Die Saare 38.3 hatte sowohl das Fachpublikum, wie auch viele Segler und Kunden begeistert. Das Lob und die Kommentare waren überschwänglich, das Interesse von Beginn an groß.
Nie zuvor waren die Ansprüche einer 2-Personencrew, oder eines Einhandseglers, so konsequent und anspruchsvoll umgesetzt worden. Die Entwicklung dieses Konzeptes beruhte auf den Beobachtungen des Saare Entwicklungsteams und erfolgte in enger Absprache mit den ersten Auftraggebern.
Der Erfolg dieser Yacht ist ungebrochen, einige Saare 38.2 wurden zusätzlich mit der optionalen Gästekabine bestellt. Aktuell wurden jetzt gerade wieder 2 Saare 38.2 in der Original Version mit zwei sehr geräumigen, begehbaren Backkisten im Heckbereich, zusätzlich zu dem großen Segelstauraum im Bug geliefert.
Kundenanfragen und eigene Überlegungen haben jetzt dazu geführt auch die großartige Saare 41ac in dieser Richtung weiterzuentwickeln und neu als Saare 41.2 zu präsentieren.
Übrigens gilt auch der Zusatz 2 nicht wie oft bei anderen Werften als Version 2 oder Mark 2 oder ähnliches, sondern steht als klare Angabe für die optimale Crewgröße an Bord. Eben als Saare 41.2, die wohl beste Fahrtenyacht für 2 Personen.

Viele Fotos und detaillierte Informationen zur neuen Saare 41.2 finden Sie hier:
https://www.saare-yachts.de/yachten/saare-41-2/

Besuchen Sie uns auf der Messe in Düsseldorf.
Auf der boot 2023 zeigen wir die neue Saare 41.2 in der Halle 16 am Stand A44.

Endlich findet nach 2 Jahren Abstinenz wieder eine Bootsausstellung in der Halle statt.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch in Düsseldorf.

Wir präsentieren als Premiere die neue Saare 41.2 und auch das Saare H-Boot.

Es kann in diesem Jahr in Düsseldorf wieder voll werden. Zudem werden deutlich weniger Segelyachten ausgestellt und es kann gut sein, dass es bei uns am Stand und auf der Saare 41.2 zeitweise sehr voll wird.
Wir wollen uns aber für Sie gern viel Zeit nehmen und Ihnen die Gelegenheit bieten unsere Yacht in Ruhe anzusehen. Da wir auch noch nicht wissen ob, und welche besonderen Covid-Auflagen uns alle noch erwarten, ist es sicher sehr sinnvoll einen Besichtigungstermin zu vereinbaren.

Bitte rufen uns doch zur Terminabsprache unter  0049 4351 – 752734 an, oder schicken eine Mail an  info@yse.de. Während der Messe erreichen Sie uns unter 0049 – 174-1844423.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch am Stand A 44 in der Halle 16.

Saare Yachten on Tour
Von Klaipeda bis Liepaja

Geschwaderfahrt der Saare Flotte im Sommer 2022 von Eckernförde nach Kuressaare.

Nachdem am späten Nachmittag alle Saare Yachten sicher im zentralen Burggraben-Yachthafen In Klaipeda vertäut waren, kamen alle Crews recht schnell zur Ruhe. Der 140 sm Törn mit hohen, kreuz- und querlaufenden Wellen und kühler Witterung war doch anstrengend gewesen.
Es zeigte sich, dass es wirklich gut war unsere Planung zu ändern und einen Tag früher in Leba / Polen zu starten. Das Wetter wurde noch schlechter, es war kühl und stürmisch. Wir haben unsere mollig warmen Yachten genossen und uns ausgeruht. Alle Crews haben sich die nahegelegene Innenstadt angesehen, Klaipeda ist wirklich sehenswert. Schöne Restaurants waren zu erkunden, das leckere litauische Bier musste getestet werden und für den Folgetag stand der Besuch der kurischen Nehrung an.

Der Skipper der HORNPIEPER (Saare 38) hatte viel Aufwand betrieben und einen tollen Ausflug auf die kurische Nehrung organisiert. Er hatte für den Tag einen Bus angemietet, der holte uns morgens am Hafen ab und brachte uns mit der Fähre auf die Nehrung. Dort wartete schon ein Führer, der uns die Nehrung und vor allem auch Nida zeigen sollte. Er ist von Fehmarn vor etwa 10 Jahren nach Litauen ausgewandert und kannte sich perfekt aus. Viele Dinge, wie meist bei solchen Führungen schon fast zu viele, hat er uns gezeigt, erklärt und viel geschichtliches berichtet. Natürlich haben wir das Thomas Man Haus in Nidden und die riesige Wanderdüne mit der Russisch / Litauischen Grenze gesehen. Für die Rückfahrt nach Kleipeda war eigentlich eine Fahrt mit einer Fähre auf dem Kurischen Haff geplant. Die musste dann leider ausfallen, das Ausflugsboot hatte einen Motorschaden. So ging es dann wieder mit dem Bus zurück und wir hatten noch mal die Gelegenheit die wunderschöne Landschaft der Nehrung zu genießen.

Bevor es dann wieder weiter ging, hatten wir einen tollen Abend bei uns an Bord der Chaos 65. 18 Personen waren wir im Salon der Saare 41, die üppigen Rotwein Vorräte wurden auf Null gebracht, die Stimmung war großartig.

Am nächsten Morgen hat der Hafenmeister dann die von Hand zu betreibende Drehbrücke geöffnet und unsere Saare Flotte lief wieder aus dem Buggraben aus und fuhr auf der Memel seewärts.
Auf See erwarteten uns eine unruhige, alte Welle und anfangs gute 5 Windstärken. Nach einem kleinen Holeschlag segelten wir dann genau nach Norden. Die Küsten Litauens und Lettland waren menschenleer, ein unendlich langer Strand, dahinter meist eine kleine Steilküste und große Kiefernwälder begleiteten uns an Steuerbord.
Nach schnell gesegelten 55 sm erreichten wir Liepāja in Lettland. Der riesige Vorhafen erinnert daran, dass hier einst die große Ostseeflotte der Sowjetunion stationiert war. Man hatte erst vor Kurzem neue Schwimmstege im kleinen Gästehafen errichtet und der Hafenmeister wartete schon auf uns. Auf dem AIS hatte er die Saare Flotte gesehen, so viele Yachten waren den ganzen Sommer noch nicht in seinem Hafen gewesen. Er machte extra Überstunden, half allen beim Anlegen und beantwortete unsere Fragen.
Am nächsten Tag wollten die Meisten noch in die tolle Markthalle zum Einkaufen, danach ging es schon wieder weiter in ein neues Land. Auf nach Ventspils in Lettland.

Wir wünschen Ihnen und Euch alles Gute für das Jahr 2023

Thomas und Niels Nielsen

Alle Saare Yachts NEWSLETTER finden Sie auf unserer Webseite www.saare-yachts.de